Badminton
Vergessen Sie das gemütliche Federballspiel im Garten – hier regiert pure Geschwindigkeit. Badminton gilt als der schnellste Racketsport der Welt, bei dem der Ball Geschwindigkeiten von über 400 km/h erreicht und Reflexe im Millisekundenbereich fordert.
Tauchen Sie ein in einen dynamischen Schlagabtausch, der Taktik mit explosiver Athletik verbindet und Sie vom ersten Aufschlag an fesseln wird.
Badminton
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Was ist Badminton? – Grundlagen & Faszination
Badminton ist ein hochintensives Rückschlagspiel, das meist in der Halle ausgetragen wird. Anders als beim bloßen Hin- und Herspielen auf der Wiese, ist das Ziel im Wettkampf klar definiert: Den Federball (Shuttlecock) so über das Netz in das gegnerische Feld zu schlagen, dass das Gegenüber ihn nicht regelkonform zurückspielen kann, bevor er den Boden berührt. Es ist ein faszinierendes Duell aus Finten, Smashes und gefühlvollen Netzroller-Bällen, das sowohl im Einzel (zwei Spieler) als auch im Doppel (vier Spieler) ausgetragen wird.
Die wichtigsten Regeln im Überblick
- Ziel des Spiels: Punkte erzielen, indem der Ball im Feld des Gegners auf den Boden fällt oder der Gegner einen Fehler macht (z.B. ins Aus schlägt).
- Zählweise (Rally Point): Jeder Ballwechsel führt zu einem Punkt. Wer den Ballwechsel gewinnt, erhält den Punkt und das Aufschlagrecht.
- Spieldauer: Ein Match wird im Modus „Best of Three“ gespielt. Man benötigt zwei Gewinnsätze, wobei ein Satz bis 21 Punkte geht (bei 2 Punkten Vorsprung).
- Aufschlag: Der Service muss im Badminton zwingend von unten (unterhalb der Taille) und diagonal in das gegnerische Aufschlagfeld erfolgen.
- Spielfeld: Das Feld ist 13,40 Meter lang; die Breite variiert zwischen Einzel (5,18 m) und Doppel (6,10 m). Das Netz hängt auf einer Höhe von 1,55 Metern an den Pfosten.
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Ausrüstung & Equipment
Der Einstieg in diese Sportart ist erfreulich unkompliziert. Das wichtigste Werkzeug ist der Badmintonschläger, der extrem leicht (oft unter 100 Gramm) und wendig ist. Dazu benötigen Sie den Ball: Im Profibereich werden Naturfederbälle aus Gänse- oder Entenfedern genutzt, während Einsteiger und Hobbyspieler meist auf robustere Nylonbälle zurückgreifen. Zwingend erforderlich sind zudem hallentaugliche Sportschuhe mit heller, rutschfester Sohle für die schnellen Richtungswechsel sowie atmungsaktive Sportkleidung, die viel Bewegungsfreiheit bietet.
Für wen ist Badminton geeignet?
Badminton ist ein echter „Lifetime-Sport“ und spricht ein extrem breites Publikum an. Da sich die Intensität gut steuern lässt, ist es für sportbegeisterte Kinder ebenso geeignet wie für aktive Senioren. Das Anforderungsprofil ist vielfältig: Wer im Einzel erfolgreich sein will, benötigt viel Ausdauer und Laufbereitschaft. Im Doppel hingegen stehen blitzschnelle Reaktionen und taktisches Verständnis im Vordergrund. Ob als ambitionierter Wettkampfsport oder als Spaß für die ganze Familie – Badminton fördert die Auge-Hand-Koordination und hält den gesamten Körper fit.
Geschichte der Sportart
Die Wurzeln des Spiels reichen weit zurück und liegen vermutlich im alten Indien, wo eine Urform unter dem Namen „Poona“ bekannt war. Britische Offiziere brachten das Spiel im 19. Jahrhundert nach England. Auf dem dortigen Landsitz „Badminton House“ des Duke of Beaufort wurden 1873 die ersten Regeln festgelegt, was dem Sport seinen heutigen Namen gab. Seit 1992 ist Badminton olympisch und erfreut sich auch in den österreichischen Vereinen und Hallen einer stetig wachsenden Beliebtheit.
Galerie
FAQs
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Beim Softball ist der Ball größer und etwas weicher, zudem erfolgt der Pitch unterhalb der Hüfte (Underhand). Das Spielfeld ist kleiner und die Baselines sind kürzer. Die Grundregeln sind identisch, doch Softball wird oft als schnellere, kompaktere Variante wahrgenommen, die besonders im Breitensport beliebt ist.

