Cheersport
Cheersport vereint atemberaubende Akrobatik mit tänzerischer Präzision und purer Energie. Wer hier nur an die Sideline denkt, verpasst das wahre Spektakel auf der Matte, wo Athletik und bedingungsloser Teamgeist zu einer explosiven Einheit verschmelzen.
Dieser Sport fordert Körper wie Geist gleichermaßen und reißt das Publikum durch spektakuläre Stunts und mitreißende Dynamik von der ersten Sekunde an mit.
Cheersport
bei den Sport Austria Final
Was ist Cheersport? – Grundlagen
Viele kennen das klassische Bild aus amerikanischen Filmen, doch moderner Cheersport – oft auch als Competitive Cheerleading bezeichnet – ist ein eigenständiger Hochleistungssport. Das Ziel ist nicht das Anfeuern einer anderen Mannschaft, sondern der Wettkampf gegen andere Cheer-Teams. Dabei präsentieren die Athleten eine choreografierte Routine (ein Programm), die aus verschiedenen Elementen besteht: Turnen (Tumbling), Akrobatik (Stunts & Pyramiden), Sprüngen (Jumps) und Tanz. Die Faszination liegt in der perfekten Synchronität und dem enormen Vertrauen, das die Sportler untereinander haben müssen.
Wenn ein „Flyer“ meterhoch durch die Luft geworfen wird, muss er sich blind darauf verlassen können, von seiner „Base“ sicher gefangen zu werden.
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Die wichtigsten Regeln im Überblick
- Die Routine: Ein Wettkampfprogramm dauert im Cheersport exakt 2 Minuten und 15 Sekunden (bzw. 2:30 Min. je nach Verband und Kategorie) und wird zu energiegeladener Musik performt.
- Das Team: Eine Squad besteht je nach Kategorie aus etwa 5 bis 24 Athleten. Man unterscheidet oft zwischen „All Girl“ (nur Frauen) und „Coed“ (gemischte Teams).
- Das Spielfeld: Geturnt wird auf einer speziellen, gefederten Matte (dem sogenannten Schwingboden oder Spring Floor), die 14 x 14 Meter misst, um die Stöße bei der Landung abzufedern.
- Die Bewertung: Eine Jury vergibt Punkte für Schwierigkeitsgrad, Ausführung (Execution), Kreativität und Gesamteindruck. Punktabzüge gibt es für Stürze oder unsubere Technik.
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Ausrüstung & Equipment
Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten benötigt man für Cheersport kaum teures Gerät, da der eigene Körper das wichtigste Werkzeug ist. Zwingend erforderlich sind jedoch spezielle Cheer-Schuhe. Diese sind besonders leicht, haben eine gedämpfte Sohle und spezielle Griffflächen, damit die Bases die Flyer sicher halten können. Dazu gehört die einheitliche Team-Uniform (oft aus funktionellem Stoff gefertigt), die Bewegungsfreiheit garantiert. Ein markantes optisches Merkmal, besonders im All-Girl-Bereich, ist der „Bow“ – eine große Schleife, die fest im Haar sitzt. Aus Sicherheitsgründen ist jeglicher Schmuck strengstens verboten.
Für wen ist Cheersport geeignet?
Das Schöne am Cheersport ist, dass für fast jeden Konstitutionstyp eine passende Position im Team existiert. Kleine, wendige Personen finden sich oft als „Flyer“ an der Spitze der Pyramide wieder, während kräftige und standfeste Athleten als „Base“ oder „Backspot“ das Fundament bilden. Der Sport erfordert eine Kombination aus Kraft, Koordination, Rhythmusgefühl und Disziplin. In Österreich gibt es Teams für alle Altersklassen – beginnend bei den „Peewees“ (Kinder ab ca. 5 Jahren) über die „Juniors“ bis hin zu den „Seniors“ (Erwachsene). Es ist der ultimative Teamsport, da keine Einzelleistung zählt, sondern nur das Zusammenspiel der gesamten Gruppe funktioniert.
Geschichte der Sportart
Ursprünglich stammt Cheerleading aus den USA und begann Ende des 19. Jahrhunderts an der University of Minnesota. Interessanterweise war es anfangs ein reiner Männersport, bevor Frauen in den 1920er Jahren dazustießen und dem Sport mehr ästhetische und tänzerische Elemente verliehen. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Wandel vom reinen Anfeuern hin zum kompetitiven Cheersport vollzogen. Auch in Österreich erfreut sich die Sportart wachsender Beliebtheit, organisiert unter dem ÖCCV (Österreichischer Cheerleading und Cheerdance Verband), dessen Nationalteams regelmäßig beachtliche Erfolge auf Weltmeisterschaften erzielen.
Galerie
FAQs
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Beim Softball ist der Ball größer und etwas weicher, zudem erfolgt der Pitch unterhalb der Hüfte (Underhand). Das Spielfeld ist kleiner und die Baselines sind kürzer. Die Grundregeln sind identisch, doch Softball wird oft als schnellere, kompaktere Variante wahrgenommen, die besonders im Breitensport beliebt ist.









